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Der größte Teil des heute produzierten Champagners ist "Non-vintage", das heißt, er ist ein Verschnittprodukt aus Trauben verschiedener Jahrgänge. Der größte Teil der Basis wird aus einem einzigen Jahrgang stammen, wobei die Erzeuger 10-15 % (sogar 40 %) Wein aus älteren Jahrgängen mischen werden.

Wenn die Bedingungen eines bestimmten Jahrgangs günstig sind, werden einige Erzeuger einen Jahrgangswein herstellen, der zu 100 % aus den Trauben dieses Jahrgangs bestehen muss. Nach den Vorschriften für Champagnerweine dürfen Häuser, die sowohl Jahrgangs- als auch Nichtjahrgangsweine herstellen, nicht mehr als 80 % der gesamten Ernte des Jahrgangs für die Herstellung von Jahrgangschampagner verwenden. Dies erlaubt es, mindestens 20% der Ernte jedes Jahrgangs für die Verwendung in Champagner ohne Jahrgang zu reservieren. Auf diese Weise wird ein einheitlicher Stil gewährleistet, den die Verbraucher von einem Champagner ohne Jahrgangsangabe erwarten können, der sich je nach Qualität des Jahrgangs nicht zu radikal verändert. In weniger als idealen Jahrgängen werden einige Produzenten einen Wein nur aus diesem einen Jahrgang herstellen und ihn immer noch als Nicht-Jahrgang und nicht als "Jahrgang" etikettieren, da der Wein von geringerer Qualität sein wird und die Produzenten wenig Lust haben, den Wein für zukünftige Verschnitte zu reservieren.

Prädikate

Dosage

Bevor die Flaschen mit einem Champagner-Korken endgültig verschlossen werden, muss der Flüssigkeitsverlust, der durch das vorhergehende „Abschlämmen“ (um die abgesetzte Hefe aus der Flasche zu bekommen) entstanden ist, wieder ausgeglichen werden.

Hierbei wird die Versanddosage zugeführt die vor allem die Geschmacksrichtung von extrem trocken bis hin zu süß bestimmt. Sie ist ein Geheimnis der Champagnerhersteller und gibt dem Champagner eine prägende Note. Die Dosage kann z. B. aus Süßweinen oder auch aus Süßreserve des Champagnergrundweins bestehen. In der Regel wird auch Zuckerlösung zugesetzt. Bei einigen Häusern ist es bis heute üblich, einen Esprit de Cognac zu verwenden, dadurch wird vor allem bei sehr süßen Champagnern der sonst eintretende Alkoholverlust ausgeglichen. In den Geschmacksrichtungen sind folgende Abstufungen üblich:

Außer Champagner werden auch viele internationale Schaumweine nach dieser Methode hergestellt.