Speisepilze stärken das Immunsystem

Chanterelle
Pilze sorgen auf dem Speiseplan nicht nur für Genuss, auch aus ernährungsphysiologischer Sicht haben sie einen hohen Wert. Sie sind kalorienarm und reich an Nährstoffen, enthalten Ballaststoffe, wichtige Aminosäuren und fördern die Verdauung. Einige Pilzsorten haben einen relativ hohen Gehalt an Vitaminen aus der B-Gruppe, insbesondere Vitamin B1 und B2. Champignons sind außerdem ein wichtiger Eiweiß- und Mineralstofflieferant. In der asiatischen Medizin haben Pilze eine lange Tradition - allen voran der Shiitake, der "König der Heilpilze". Er stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern soll auch bei Erkältungskrankheiten, entzündlichen Hautreaktionen, Bluthochdruck, Migräne und Gelenkentzündungen helfen.

Hier geht es zu den leckersten Steinpilzrezepten....

Pilze und Kulinarik

Das geschmackliche Spektrum der Speisepilze reicht von würzig oder scharf bis zu mild aromatisch oder gar fad. Die am meisten geschätzten Sorten verleihen einem Gericht, seine charakteristische Note. Je nach Art werden Speisepilze am besten gebraten, geschmort oder gekocht. Alle Speisepilze lassen sich nach gründlichem Säubern und Blanchieren einfrieren. Die traditionelle Methode zur Konservierung ist das Trocknen, wozu frische Exemplare feinblättrig geschnitten werden, um anschließend für einige Tage auf eine Schnur gezogen oder auf Papier ggf. auf einem Heizkörper ausgebreitet werden. Vollständig ausgetrocknet sind sie dann unter Luftabschluss jahrelang haltbar. Nicht alle Pilzarten sind für das Trocknen zu empfehlen; besonders gut geeignet sind Steinpilze und Maronenröhrlinge, die dadurch ein intensiveres Aroma entwickeln.