Markus Philippi – der Sprung nach oben
Der 29-jährige Markus Philippi ist der Sieger in der Kategorie „Gastronomie“ des „Hospitality Career 2008“. Diese Auszeichnung verleihen alljährlich die Fachmagazine TOP HOTEL, CATERING inside und KÜCHE. Rund 60 Nachwuchsführungskräfte aus verschiedenen Führungsebenen in Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen haben sich dafür beworben, mindestens ein Mentor muss die Bewerbung für das Verfahren unterstützen.
Mit dem Preis hat der neue Koch des Restaurants Casala im Romantik Hotel Residenz am See, in Meersburg am Bodensee, zum Sprung in die erste Führungsriege angesetzt, denn die Jury attestiert den Gewinnern gute Chancen, die Top-Entscheider von morgen zu werden. Markus Philippi ist bereits in seiner Ausbildung durch besondere Leistungen aufgefallen. Er wurde 1999 Gewinner der südhessischen Jugendmeisterschaft und kam auf Platz 4 des Internationalen Lehrlingswettbewerb in Innsbruck.
Das schmucke Gourmetrestaurant und der Chef des Hauses hat mit Markus Philippi nun einen erfolgversprechenden Koch, der mit Leidenschaft den Stern bei Michelin, die 16 Punkte bei Gault-Millau und die 3,5 Bestecke im Aral-Schlemmeratlas verteidigen will.
Der Erfolg eines starken Teams
Der neue Koch im Casala hatte immer schon ehrgeizige Ziele vor Augen. Konsequent perfektionierte er neun Jahre lang seine Grundkenntnisse aus der Ausbildung in ausgezeichneten Restaurants der deutschen Gastro-Szene, bevor er in Heidelberg die Küchenmeisterprüfung absolvierte. Seine großen Vorbilder sind der Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, Koch-Philosoph Vincent Klinik und Dieter Koschina. Diese drei prägten den jungen Nachwuchskoch auf einem hohen Niveau, fachlich wie menschlich.
Markus Philippi setzt mittlerweile auch eigene Akzente. Er motiviert seine Mitarbeiter mit einem vertrauens- und respektvollen Führungsstil, der aber gleichzeitig klare und zielorientierte Vorgaben nicht vermissen lässt. Nie würde er seinen Mitarbeitern abverlangen, was er nicht auch selbst bereit wäre zu leisten. Diese Haltung brachte ihm das Lob der Jury des "Hospitality Career 2008" ein. „Er ist nicht nur ein kreativer Fachmann und Macher, sondern auch ein Kollege, der sein Netzwerk pflegt und sein Wissen mit System an den Nachwuchs weiter gibt“, so Stefan Wohlfeil, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands (VKD).
Wer glaubt etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden
Früh fällte Markus Philippi die Entscheidung, Koch zu werden. Bereits als kleiner Junge interessierte er sich für das, was auf dem Herd passiert. Seine erste Lehrmeisterin war seine Mutter, bei der er nach der Schule in den Kochtopf schaute. Mit 10 Jahren überraschte er schließlich die Familie mit seinem ersten selbstgebackenen Kuchen.
Ein erfolgreicher Koch zu werden, ist kein Zuckerlecken. Man benötige für diesen Beruf sehr viel Disziplin, Ehrgeiz und Ausdauer, sagt Markus Philippi. Sein Leitsatz spiegelt eine angenehme Reife wieder: „Wer glaubt etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden". Stillstand ist bei dem jungen Nachwuchskoch also nicht zu erwarten. Die Auszeichnungen der großen Gourmetkritiker haben für ihn eine große sehr Bedeutung und sie motivieren ihn, in seinem Beruf vorwärts zu kommen.
Die Gäste im Casala können das kulinarische Endprodukt des engagierten und kollegialen Chefkochs und seinem Team auf sich wirken lassen: Eine klassische französische Küche, angereichert mit mediterranen Einflüssen und gewürzt mit neuen und kreativen Ideen, die dem unverfälschten Geschmack und der mediterranen Eleganz dient. (weim)






