Interview mit Markus Krietsch
1. Welche Trends beobachten Sie gegenwärtig in der Kochszene?
Ich denke die momentane Entwicklung für die gehobene Gastronomie ist sehr gut. Bei der Molekularküche dagegen bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll und welchen Stellenwert sie zukünftig in der Spitzenküche Deutschlands einnehmen wird.2. Was würden Sie als die Besonderheiten Ihrer Küche bezeichnen?
Meine Küche würde ich als leicht, bekömmlich und außergewöhnlich charakterisieren. Ich lege besonderen Wert darauf, dem Gast bei jedem Gericht das besondere Etwas zu bieten, woran er sich bestenfalls auch noch Tage nach dem Essen erinnert.3. Nennen Sie drei Lebensmittel, zu welchen Sie eine besondere Beziehung haben und begründen Sie dies.
1. Hummer: ist für mich der Inbegriff für Schlemmen, Gourmet und Kulinarisches.2. Entenstopfleber: ist einfach das Leckerste.
3. Schokolade: macht bekanntlich sehr glücklich.
4. Was kommt bei Ihnen unter keinen Umständen auf den Teller?
Prinzipiell bin ich sehr offen gegenüber Experimenten. Hauptsache die Speisen sind mit frischen Zutaten und Leidenschaft zubereitet. Nicht auf den Teller kommt bei mir deshalb lieblos Zubereitetes.5. Haben Sie ein Lieblingsgericht?
Ja, die von meiner Mutter zubereitete Lasagne. Ansonsten esse ich alles, was auf den Teller kommt. Hauptsache es ist frisch.6. Was ist für Sie die größte kulinarische Sünde?
Coca Cola zu einem guten Essen.7. Ihr Konzept für eine ausgewogene Ernährung?
Ich bin der festen Überzeugung, dass man alles essen kann. Es ist meines Erachtens nur eine Frage des Maßes.8. Für welche Länderküche können Sie sich am meisten begeistern?
Ich möchte kein Land besonders hervorheben. Für mich hat jede Länderküche ihre eigenen Highlights.Ich wähle aus den vielen unterschiedlichen Traditionen und Geschmacksrichtungen das aus, was mir persönlich am meisten zusagt und meinen Gästen mundet.



