Jochen Kempf – eine Karriere wie im Bilderbuch

kempf,vita,
Jochen Kempf und Sous-Chef Martin Gers
Wenn man sich die Bilderbuchkarriere eines Koches denken müsste, sie sähe aus, wie der Werdegang des 34-jährigen Hanauer, Jochen Kempf. Er verbrachte viel Zeit in der Küche der Eltern, machte eine Ausbildung zum Koch im Kempinski Hotel in Gravenbruch, wurde Sous-Chef bei Hans Haas, machte später Station im Tantris in München, beendete die Küchenmeisterprüfung als Jahrgangsbester und holte sich nicht zuletzt 15 Gault Millau Punkte im Hotel Prem in Hamburg, als Nachfolger von Rainer Wolter.

Liebe für den Beruf reicht für diese Laufbahn alleine nicht aus. Da braucht es noch mehr. Im Falle von Kempf ist es Leidenschaft, Disziplin und der Hang zur Perfektion. Mit Fantasie schafft Jochen Kempf seine lukullischen Kreationen, vorwiegend im mediterranen Stil. Seit 2004 kümmert er sich als Chef de Cuisine um die Geschicke im Restaurant Prinz Frederick des Hotels Abtei.

Der Koch mit Tiefgang

Das Meer übt auf den Sternekoch eine besondere Faszination aus, wenn er sich nicht gerade auf dem Wochenmarkt in seiner Wahlheimat Hamburg nach den besten Produkten aus dem Wasser umschaut oder am Herd mit der Verarbeitung von Fischen beschäftigt ist, dann taucht er auch ganz gern einmal selber in dieses Element ein – mit Sauerstoffgerät und Taucherbrille. (weim)