Christian Grainer – kocht aus dem Bauch heraus

grainer,landgasthof
Christian Grainer, der oberbayerische Wirt
Christian Grainer begann seine Ausbildung mit einer Metzgerlehre. Aber der Weg von der Schlachtschüssel zum Suppentopf war nicht weit. Er machte sich auf, um die große Küchenkunst zu erlernen und sammelte Erfahrungen bei Karl Eschlböck am Mondsee (1986), im Restaurant Bareiss, Baiersbronn-Mitteltal (1988), sowie im Restaurant Stucki in Basel (1989). Bevor der Jungkoch an den heimischen Herd zurückkehrte, machte er noch einen Abstecher nach Hongkong.

1990 übernahm Christian Grainer den Gasthof seines Vaters, der sich bereits seit 1572 im Familienbesitz befindet. Sein Ziel, daraus einen „echten Gourmettempel" zu etablieren, hat sich erfüllt. Das von außen rustikal-gemütlich anmutende Gebäude entpuppt sich innen als stilvoll-elegantes Etablissement. Dort empfängt der Starkoch seine Gäste schon auch einmal persönlich und agiert dann in einer Person als Wirt, Koch und Service. Trifft man Christian Grainer in der Gaststube nicht an, dann entfaltet der Starkoch seine Kreativität am besten Stück in der Küche, nämlich dem Holzofen.

Im Jahr 1999 wurde sein Können mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Die Gourmetzeitschrift der „Feinschmecker" listet ihn mit 2 Fs.

Auszeichnungen


Ein Michelin Stern 1999
2 Fs im Feinschmecker
16 Punkte im Gault Millau
3 Aral-Kochlöffel
Eine Varta-Kochmütze
3 Bertelsmann-Hauben
Mitglied der „Jeunes Restaurateurs d´Europe", einer Vereinigung junger Spitzenköche.