Interview mit Daniel Fehrenbacher

1. Welche Trends beobachten Sie gegenwärtig in der Kochszene?


Durch den Kochboom im TV erfreut sich der Beruf des Kochs immer mehr Aufmerksamkeit und Ansehen. Leider gibt es auch viele Schaumschläger.

2. Was würden Sie als die Besonderheiten Ihrer Küche bezeichnen?


Qualitätsbewusste und geradlinige Küche die auf solidem Handwerk basiert. Zwei Generationen gemeinsam am Herd.

3. Nennen Sie drei Lebensmittel, zu welchen Sie eine besondere Beziehung haben und begründen Sie dies.


Steinpilze: Weil ich Sie selbst gerne suche.

Taschenkrebs: Weil nur wenige ihn gut zubereiten können.

Lamm: Weil man es toll kombinieren kann.

4. Was kommt bei Ihnen unter keinen Umständen auf den Teller?


Insekten, Convenience Food und Putenbrust.

5. Haben Sie ein Lieblingsgericht?


Schwäbischer Fleischsalat.

6. Was ist für Sie die größte kulinarische Sünde?


Wenn man Produkte nicht respektiert oder bis zur Unkenntlichkeit verfälscht.

7. Ihr Konzept für eine ausgewogene Ernährung?


Viele kleine Mahlzeiten, saisonal kochen.

8. Für welche Länderküche können Sie sich am meisten begeistern?


Französische Küche.

9. Was würden Sie Kochanfängern mit auf den Weg geben?


Kochen ist ein Handwerk, welches man nicht über Nacht erlernt. Anfänger sollten sich zuerst an einfache Gerichte wagen und die Erwartungen an sich selbst nicht zu hoch stellen.