Sherry statistisch

D.O. Jerez-Xérès-Sherry y Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda in Zahlen
 

Auf einer Anbaufläche von 10.0050,00 ha wurden 2008 88.068.427,00 kg Trauben für die Herstellung von Sherry geerntet. Der Großteil des Traubenmosts wird aus der weißen Rebsorte Palomino (95 Prozent) gewonnen. Die restlichen
fünf Prozent verteilen sich auf die Trauben Pedro Ximénez und Moscatel, die insbesondere zum Süßen der Sherrys verwendet werden. Die meisten Trauben für die Sherryherstellung stammen aus Jerez de la Frontera.

Anbaugebiet

Anbaufläche
(ha)

Produktionsmenge
(kg Trauben)

Jerez de la Frontera

6.519,13

54.536.856,00

El Puerto de Santa María

469,93

4.532.250,00

Sanlúcar de Barrameda

1.213,76

12.838.842,00

Chiclana de la Frontera

257,83

1.865.943,00

Chipiona

155,96

1.432.648,00

Lebrija

203,65

1.865.845,00

Puerto Real

248,84

1.552.705,00

Rota

194,00

2.027.523,00

Trebujena

791,18

7.415.815,00

Gesamt

10.054,28

88.068.427,00

  (Quelle: Consejo Regulador de las Denominaciones de Origen, Stand: 2008)

 

Export von Sherry

Der Großteil des Sherrys geht in den Export. Von insgesamt 50.540.694 Litern gingen im letzten Jahr fast 74 Prozent ins Ausland. 2008 exportierten die spanischen Bodegas 5.411.322 Liter Sherry nach Deutschland. Nur die Engländer und Niederländer sowie die Spanier selbst trinken mehr Sherry als die Deutschen.

Der deutsche Sherry-Markt

Auf dem deutschen Markt liegt der Medium mit 72 Prozent in der Gunst der Verbraucher ganz oben, gefolgt vom Fino mit knapp 21 Prozent. Andere Sorten wie Oloroso oder Amontillado fallen hierzulande eher unter den Spezialitäten-Status.