Salz ist Geschichte
Bereits 1000 Jahre vor Christus begannen Kelten im ersten Bergwerk der Welt Salz abzubauen. In Hallstadt, einer kleinen Siedlung in den österreichischen Alpen, wurde über 600 Jahre Steinsalz gewonnen. Keltenstämme in anderen Regionen verschafften sich das begehrte Würz- und Konservierungsmittel aus natürlichen Salzwasserquellen. Diese Solen wurde in einer Wanne aufgefangen und auf einer großen Feuerstelle eingedampft. Möglicherweise geht damit einher die erste Umweltzerstörung von Menschenhand, denn ganze Wälder wurden dem begehrten „weißen Gold“ geopfert.
Salz hatte aber schon weit früher seinen Platz in der Kultur der Menschheit. Sumerer gebrauchten es zur Konservierung ihrer Lebensmittel und Ägypter mumifizierten ihre Toten mit Salz, das sie in Lagunen und Salzwüsten gefunden hatten.
Bevor Konservierungstechniken erfunden wurden, war das Natriumchlorit die wichtigste Methode zur Haltbarmachung von Fleisch, Fisch und Gemüse. Wer Salz hatte, brauchte die Not nicht zu fürchten. Man konnte für magere Zeiten vorsorgen. Der Handel, der Transport und die Verteilung brachten dazu noch Ruhm und Wohlstand. Bis zum 16. Jahrhundert war es alleine Fürsten, Bischöfen und Königen vorbehalten, mit Salz zu würzen. Um den Salzhunger zu stillen, blieb dem einfachen Volk häufig nur der Genuss von tierischem Blut.
Der Salzhandel wurde schnell zu einem lukrativen Geschäft. Spuren mittelalterlicher Salzstraßen finden sich noch heute. Als erste deutsche Salinenstädte erblühten Halle und Lüneburg.
Im Süden Deutschlands zerstörte Heinrich der Löwe kurzerhand die Isarbrücke seines Kontrahenten, des Bischofs Otto I. von Freising, und konnte die gewinnträchtige Salzstraße über seine eigene Brücke umzuleiten. Mit diesem Streich sicherte sich der Herzog die Zolleinnahmen und an der neuen Brücke entstand München, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der bedeutendsten Salzhandelsstädte entwickelte.
Salz hatte aber schon weit früher seinen Platz in der Kultur der Menschheit. Sumerer gebrauchten es zur Konservierung ihrer Lebensmittel und Ägypter mumifizierten ihre Toten mit Salz, das sie in Lagunen und Salzwüsten gefunden hatten.
Bevor Konservierungstechniken erfunden wurden, war das Natriumchlorit die wichtigste Methode zur Haltbarmachung von Fleisch, Fisch und Gemüse. Wer Salz hatte, brauchte die Not nicht zu fürchten. Man konnte für magere Zeiten vorsorgen. Der Handel, der Transport und die Verteilung brachten dazu noch Ruhm und Wohlstand. Bis zum 16. Jahrhundert war es alleine Fürsten, Bischöfen und Königen vorbehalten, mit Salz zu würzen. Um den Salzhunger zu stillen, blieb dem einfachen Volk häufig nur der Genuss von tierischem Blut.
Der Salzhandel wurde schnell zu einem lukrativen Geschäft. Spuren mittelalterlicher Salzstraßen finden sich noch heute. Als erste deutsche Salinenstädte erblühten Halle und Lüneburg.
Im Süden Deutschlands zerstörte Heinrich der Löwe kurzerhand die Isarbrücke seines Kontrahenten, des Bischofs Otto I. von Freising, und konnte die gewinnträchtige Salzstraße über seine eigene Brücke umzuleiten. Mit diesem Streich sicherte sich der Herzog die Zolleinnahmen und an der neuen Brücke entstand München, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der bedeutendsten Salzhandelsstädte entwickelte.





