Fleur de Sel ist Tradition
An der Küste der südlichen Bretagne wird in künstlich angelegten Becken jenes Salz gewonnen, das die Herzen von Gourmets höher schlagen lässt. Durch Sonne und Wind steigt die Salzkonzentration von 34 Gramm Kochsalz pro Liter Meerwasser auf 40 Gramm an. Am Grund der Becken kristallisiert das Salz aus. Nach dem Entfernen des Restwassers, wird die Salzschicht von den Salzbauern, den Paludiers, maschinell, mancherorts auch per Hand, geerntet und in Bergen zwischengelagert.
Das teuere Fleur de Sel entsteht an besonders heißen, windigen Tagen als Schicht an der Wasseroberfläche und wird von dort in schwerer Handarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft. Ist die Salzschicht zerstört, sinkt sie auf den Grund. Dann ist das Salz zwar immer noch schmackhaft, kann aber nicht mehr so teuer verkauft werden. Nur wenige Wochen Regen im Jahr können die Jahresernte zerstören.
Bereits vor 2700 Jahren wurde in der Bretagne in Tonurnen Salzwasser erhitzt, bis man die Verdunstungskraft von Sonne und Wind entdeckte. Seit mehr als 1000 Jahren hat sich die Produktionsmethode der Salzbauern in Guérande nicht verändert.
Gourmets schwören auf die positiven Eigenschaften dieses Salzes. In der Tat ist es ein besonderer Moment, wenn der Salzkristall aus Guérande auf der Zunge zergeht. Er schmeckt weniger salzig, dafür frischer und würziger, ein Resultat der Magnesium-Sulfat-Anteile.
Fleur de Sel und die erste Ernte, Flos Salis, hat im Kochtopf nichts zu suchen. Der Kochvorgang würde das Aroma zerstören. Dieses kostbare Salz wird ausschließlich bei Tisch, am besten in Tonschälchen, gereicht. Eine größere Ehre kann man dem Gast kaum entgegenbringen.
Das teuere Fleur de Sel entsteht an besonders heißen, windigen Tagen als Schicht an der Wasseroberfläche und wird von dort in schwerer Handarbeit mit einer Holzschaufel abgeschöpft. Ist die Salzschicht zerstört, sinkt sie auf den Grund. Dann ist das Salz zwar immer noch schmackhaft, kann aber nicht mehr so teuer verkauft werden. Nur wenige Wochen Regen im Jahr können die Jahresernte zerstören.
Bereits vor 2700 Jahren wurde in der Bretagne in Tonurnen Salzwasser erhitzt, bis man die Verdunstungskraft von Sonne und Wind entdeckte. Seit mehr als 1000 Jahren hat sich die Produktionsmethode der Salzbauern in Guérande nicht verändert.
Gourmets schwören auf die positiven Eigenschaften dieses Salzes. In der Tat ist es ein besonderer Moment, wenn der Salzkristall aus Guérande auf der Zunge zergeht. Er schmeckt weniger salzig, dafür frischer und würziger, ein Resultat der Magnesium-Sulfat-Anteile.
Fleur de Sel und die erste Ernte, Flos Salis, hat im Kochtopf nichts zu suchen. Der Kochvorgang würde das Aroma zerstören. Dieses kostbare Salz wird ausschließlich bei Tisch, am besten in Tonschälchen, gereicht. Eine größere Ehre kann man dem Gast kaum entgegenbringen.





