Minze im Volksglauben
Im antiken Griechenland wurde jeder einzelnen Körperteil mit einem anderen Duft zu parfümiert – die Minze gehörte zu den Armen. Ein Strauß aus Minze und Johanniskraut würde vor bösen Geistern und Zauberern schützen, so glaubte man in Frankreich. Der Arzt und Botaniker Pietro Andrea Matthioli schrieb im 16. Jahrhundert, Minze würde den männlichen Samen stärken und auch heute noch wird dieses Kraut als Mittel gegen mangelndes Lustempfinden und gegen Impotenz benutzt. (weim)




