Löwenzahn im Volksglauben
Kinder benutzten früher die Pustblume als Orakel: Sooft man pusten muss, bis alle Früchte weggeblasen sind, so viele Jahre hat man noch bis zur Hochzeit. Die gelben Blüten dienten, um zu zählen: Er liebt mich, er liebt mich nicht. Sieben Wurzeln bei Bartholomä vor Sonnanaufgang ausgegraben und in einem Säckchen um den Hals gehängt, so glaubte man, solle bei Augenleiden helfen und bei Kühen, denen eine Hexe die Milch geraubt hätte, könne man mit dem Milchsaft des Löwenzahns Wunder wirken. (weim)




