Verwendung in der Küche

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Die Blüte lässt sich zum Tee aufbrühen, mit Wasser, Zucker und Zitronensaft zu Holundersekt verarbeiten sowie in Bierteig tauchen und in Fett ausbacken.

So fein, leicht und erfrischend die Holunderblüte, so schwer, aromatisch und bitter ist die reife Beere. Der charakteristische würzige und eigenwillige Geschmack ist sicher nicht Jedermanns Sache. Zu Mus, Gelee und Saft verarbeitet hat die Beere aber viele Freunde.

Eine besondere Note bekommen Wildgerichte durch pürriertes und durch ein feines Sieb gestrichenes Holundermus und nach einer Winterwanderung oder bei einer Erkältung erweckt der erhitzte Saft zusammen mit Honig und Orangensaft wieder die Lebensgeister.

Holunderbeeren sind aber nicht etwa nur etwas für den Winter. Man darf mit den konservierten Beeren getrost experimentieren. Punsch bekommt eine interessante Note, wenn etwas Holundersaft beigefügt ist, Birnen werden durch ihn im Geschmack abrundet, Essig und Alkohol konservieren sein Aroma auf ganz besondere Weise und selbst Sahneeis bekommt eine frische Würze.

Wer den herben, etwas bitteren Geschmack der Holunderbeere nicht mag, der kann mit etwas Zucker nachhelfen. Der Zucker nimmt den Geschmack des Holunders auf. Auf diese Weise lieben sogar Kinder den tiefschwarzen Saft.