Verwendung in der Küche

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Dill hilft als Tee, als Sitzbad oder als Kompresse bei unterschiedlichen Beschwerden. Die meiste Verwendung findet er aber nach wie vor als Würzkraut in der Küche. Man kennt Dill vor allem im Gurkensalat, er fügt sich aber auch hervorragend in Salat, Joghurt, Mayonaise, Tofu, Essig und Fisch ein.

Das Aroma des Dills ist unverkennbar, dadurch lässt er sich auch von anderen, ähnlichen Gewächsen unterscheiden. Der leicht holzige Duft und der kräftig-würzige Geschmack verleiht Gerichten eine besondere Frische. Die ätherischen Öle, die für Duft und Geschmack verantwortlich sind, verflüchtigen sich jedoch sehr rasch, daher sollte das Kraut nicht in der Küche liegen bleiben, sondern schnell verarbeitet und am besten nicht erhitzt werden.

Weitgehend unbekannt ist, dass auch mit dem Samen der Dillpflanze spannende Geschmackskombinationen möglich sind. Man erntet ihn kurz bevor er sich an den Blütendolden braun färbt und trocknet ihn. Anschließend kann er problemlos in einem dunklen, verschlossenen Gefäß aufbewahren werden. In ganzen Körnern oder gemahlen unterstreicht er den Geschmack von Salaten, gibt Fleischgerichten eine besondere Würze und verleiht dem selbstgebackenen Brot eine interessante Note. Er eignet sich zum Einlegen von Gurken und zum würzen des Schweinebratens. Natürlich kann man Dillsamen auch auf ganz herkömmliche Weise mit kochendem Wasser überbrühen und diesen Tee bei Magenverstimmungen trinken.