Verwendung in der Küche

Spaghetti mit Bärlauchpesto
Dieses geschmacksintensive Frühlingskraut schmeckt wie Knoblauch und kann zu vielen Saucen und Fleischgerichten verwendet werden. Er wird auch Knoblauchspinat genannt, denn er kann wie Spinat erwärmt werden. Dann büßt er aber nicht nur etwas von seinem Geschmack ein, sondern vor allem seinen hohen Vitamin-C-Gehalt. Auch beim Trocknen gehen seine Wirkstoffe verloren, darum sollte der Bärlauch frisch verzehrt werden. Der Bärlauch eignet sich bestens als Beigabe im Salat, im Kräuterquark und als Pesto. Mit Olivenöl, Pinienkernen und Petersilie verarbeitet und im Glas luftdicht abgefüllt, hält sich der Bärlauch für einige Wochen. Es ist ratsam, den Bärlauch vorher mit Zitronensaft zu mischen, dann verliert er seinen bitteren Geschmack. Fisch kann, gebettet auf Möhren-, Sellerie- und Bärlauchstreifen und in Alufolie gewickelt, im Ofen gegart werden. Norbert Pay, Chefkoch im Gasthof zum Lustigen Bauern in Zeiselmauer in Niederösterreich empfiehlt die Verwendung des Krauts als Einlage zur Cremesuppe, als Würzkraut für Nockerln und Buchteln und blanchiert den Bärlauch gern auch wie Spinat, um ihn dann als Beilage zum Fisch zu servieren. Man sollte den Bärlauch aber mit Fingerspitzengefühl verwenden, da er einen überaus intensiven Geschmack hat und beim Erwärmen schnell bitter werden kann.